So einen Anruf bekomme ich häufig, doch selten so derart direkt. Sie rief an und konnte sich kaum beruhigen, plötzlich ging alles fast wie von Zauberhand, erzählte sie. Und zur Krönung stand plötzlich ihr Traum-Mann vor ihr. Unglaublich! Was hatten wir getan? Also, das... Nein, lies selbst -->

Pleite? Trotzdem, jetzt erst recht!

Wir schreiben Anfang 2017.
Die Welt ist im Umbruch, ja im Aufbruch.
2017 wird jetzt besser, so heisst es allerorten, so beschissen könne es ja nicht weiter gehen.

Wirklich nicht?

Es war ein kalter Morgen in diesem Januar, als zwei Rechnungen kamen. Die zwei Rechnungen, die mir finanziell das Genick brachen. Ich ging pleite.
Büro auflösen, Ausgaben reduzieren, Atmen nicht vergessen.

Scheisse. Verdammt!

Ich bin pleite gegangen.
Bin ich etwa schon wieder gescheitert, schon wieder ein Loser, einer, der sich verstecken muss, damit seine Umgebung nicht angesteckt von ihm? Einer der den Tod am Latz hat und Kälte um sich verbreitet?

Zu scheitern ist verboten

Nach wie vor ist in unserer Gesellschaft zu scheitern verboten. Punkt. Das macht man nicht und wenn hält man bitte die Schnauze und verpisst sich ins Eck. Schon in der Schule bist du es erst dann wert, wenn du in allen (!) Fächern sauber performst, bitte auf Note 1, maximal 2.

Und jetzt komme ausgerechnet ich daher. Es reicht doch schon so lange:
In manchem meiner Artikel haben besonders kritische Geister den Verdacht, ich weine hier nur herum, als ewiger Liebes-Scheiterer. Und jetzt, wenn wundert es da, quod erat demonstrandum, isser auch noch pleite, der alte Depp. UND JAMMERT DESHALB AUCH NOCH HERUM.

Stop!

Denkst du auch derart negativ über Menschen die scheitern? Dann lies weiter und sieh die eine andere Sicht an, oder gehe einfach zurück in die schöne, glitzernde und erfolgreiche Welt.

So, jetzt sind wir unter uns...

  • Ich jammere nicht. Das würde dich nur beleidigen und mich nerven. Wozu sollte das gut sein? Ich habe die Auffassung, dass ich selbst Verantwortung trage. Niemand sonst. Und zahlreiche Feedbacks von echt vielen Menschen bestätigen: sie sehen es nicht als billige Jammerei, sondern erleben mich als mutigen Menschen, der nicht so tut, als sei er der ewige Sieger.
    Die Praxis zeigt: Immer mehr Menschen lernen lieber aus und mit den Erfahrungen ehrlicher Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, als von ewigen Siegern mit gigantischer Show.
  • Nur weil es gesellschaftlich verboten ist, zu scheitern, halte ich mich noch lange nicht daran. Wozu auch? Es ist ja nur deshalb verboten, weil die die es verbieten wollen ANGST haben. Angst davor, selbst zu scheitern. So lange wir nur nach LEISTUNG bewertet werden und nicht allein durch unser SEIN als MENSCHEN GESEHEN werden, läuft doch gigantisch etwas schief in unserer Gesellschaft. Und wehe dem oder der, die erst verurteilt und dann plötzlich selbst scheitert? Auwei...

Zu scheitern macht gescheiter

Zugegeben, ein provokanter Gedanke:
Ich scheitere. Und nehme das Wort, ziehe SCHEITER heraus und mache daraus: GESCHEITER.
Wenn es sinnvoll laufen soll, dann so. Aber lass mich am Anfang beginnen, so könnte es ablaufen, wenn es Sinn machen soll:

Du scheiterst. Und dann:

  • Schock. Lähmung. Trauer. Wut.
  • Der Staub senkt sich, du wirst ruhiger.
  • Du denkst nach: Was ist dein Beitrag zu dem was passiert ist? Was kannst du lernen und zukünftig anders machen? Du arbeitest womöglich mit einem Berater oder Coach, weil von aussen mehr sichtbar ist, als von innen.
  • Gibt es alternative Wege?
  • Aufstehen, Krone richten und - los gehts!

So in etwa könnte es laufen, wenn du nicht völlig umsonst auf die Schnauze fliegen willst. Gerade der Rückblick UND nicht zu vergessen, wieder aufzustehen, sind aus meiner Sicht die entscheidenden Punkte.

Bald online: Endlich weg mit dem alten Scheiss

Was ich von zahlreichen KlientInnen und aus meinem eigenen Leben gelernt habe:
Leere deinen Rucksack und du beginnst wieder zu lieben und zu leben. Mit Leichtigkeit.
"Wenn du die Richtung ändern willst, musst du Ballast abwerfen!" sagt der geniale Psychiater und Ballonfahrer Bertrand Piccard. Stimmt!  Komm, macht mit:

Was hat mich nun scheitern lassen?

Zu scheitern gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten:

  • ..im Sport
  • ..in der Liebe
  • ..im Business
  • ...

Bei mir geht es ums Business. Wie meine LeserInnen wissen, schreibe ich momentan ein Drehbuch für einen Film der in der zur Zeit modernsten, aber noch unerforschtesten Technologie gedreht wird: VR (virtual reality). Das bedeutet, wir forschen und überlegen permanent nebenher, wie wir diesen Film richtig erzählen, es gibt noch kaum Beispiele. Es ist hochmodern, extrem spannend und enorm reizvoll. Und hier fühlt sich einer meiner obersten Werte besonders angesprochen: NEUGIER. Also haben wir extrem viel Zeit und Energie hineingesteckt. Sicher nicht zu viel, aber ich hab dabei meinen FOKUS verloren. Und so können wir die dringend benötigen Förderungen erst dann beantragen, wenn das Drehbuch perfekt ist. Dass ich zwischendurch pleite gehen würde, war nicht geplant.

Natürlich kamen noch andere Projekte dazu, diese Seite und die dazu gehörende Arbeit mit KlientInnen zum Beispiel.

Was passiert? 100% Energie waren aufgesplittet auf zu viele Projekte. Wie meine LeserInnen sicher bemerkt haben, hat auch diese Seite darunter gelitten. Dafür bitte ich euch alle um Entschuldigung.

Weiterhin habe ich in den letzten Monaten 14 Trennungen im privaten Umfeld begleitet. So bitter das Thema, dennoch habe ich es gerne getan, es ist mir selbstverständlich, für meine Freunde da zu sein. Es kostete aber viel Energie und Geld verdient habe ich auch damit nicht, wohl aber innig viele wertvolle Begegnungen gehabt. Am Ende jedoch will die Miete genauso bezahlt werden wie meine Lebensmittel.

Kurz: Ich habe aus purer Neugier zu viel getan. Ich habe echte und klare Fehler gemacht. Momentan begleitet mich eine wunderbare Coachin. Ihre erste Frage lautete:

Warum machst du eigentlich so viel?
Wo bleibt da die Zeit um zu LEBEN, zu GENIESSEN, an deinen TRÄUMEN zu arbeiten?

Coachin                  

Puuuuuh, sie hat mich erwischt. Volle Kanne. Neugier? Eine Ausrede womöglich. Ich forsche weiter. Will wissen, was mich so hat handeln lassen.

Die Lösung

Die Lösung fasst sie in drei Punkten zusammen. Ich nenne sie hier, weil sie nicht nur für mich wichtig sind, sondern dir womöglich auch helfen. Nicht nur im Business, sondern auch in der Liebe. Ich füge Punkt vier allerdings hinzu:

Bitte achte ab jetzt auf:

  • Reduktion
  • Fokus
  • Konzentration
  • Liebe

So einfach, so kraftvoll.

REDUKTION
Du musst weder die Welt retten, noch endlos viel tun. Ein Muskel der sieben tage die Woche trainiert wird, geht kaputt. So wie du kaputt zu gehen drohst, wenn du zu viel tust.

FOKUS
Tue weniger und halte deinen Fokus. Frage dich aber: was willst du wirklich wirklich?

KONZENTRATION
Umso mehr konzentriert, also klarer du bist, desto besser kommt deine Energie dorthin, wo du sie haben willst. Lass dich nicht derart ablenken. Denk daran: Energie folgt Aufmerksamkeit.

LIEBE
Tue es mit Liebe zu dir selbst. Tust du dir dabei selbst gut? Denkst du an deine pausen und dein Leben? Liebe was du tust und du wirst zum Magneten. Liebe dich selbst dabei und du bist nicht weiter abhängig von der Liebe der anderen. Sei lieb zu dir und zu den anderen.

Etwas für sich und seine Träume zu tun braucht den Mut aufzustehen, das gemütliche Sofa zu verlassen und neue Wege zu gehen. Auch in der Liebe. Wer nie scheitern will, weil es weh tun könnte, wird am Sofa verrotten. Und die Welt ist wieder einmal -vermeintlich- Schuld.


Fragen für dich

Wenn du magst, beantworte für dich ein paar dieser Fragen für dich selbst. Vielleicht helfen sie dir auch so gut wie mir?

Wen oder was vernachlässigst du zur Zeit? Vernachlässigst du dich selbst?

Tust du was du tust mit Liebe?​

Solltest du mal wieder aufräumen? Wenn ja: Was?

Wo ist dein Fokus? In diesem Moment? Heute? Generell?

Was willst du wirklich wirklich?

Bist du konzentriert oder zerstreut?​


Wie geht es weiter?

Ich räume mein Büro, reduziere die Ausgaben erheblich, beginne einen Nebenjob.
UND MACHE NATÜRLICH WEITER!

Bleibst du mir gewogen? Trotz allem oder auch gerade jetzt erst recht?​

DANKE!​


Mein DANK an dich:

Was mir gut getan hat und immer wieder neu gut tut ist: AUFRÄUMEN & KLÄREN. Aus diesen Erfahrungen und diesem Wissen entsteht gerade ein genialer Kurs, der dir garantiert hilft, endlich frei von Altlasten dein Leben und deine Liebe zu leben. Sei dabei und mein Dank für deine Treue ist ein echter Rabatt. Sobald es los geht, informiere ich dich exclusiv:

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Was ich von zahlreichen KlientInnen und aus meinem eigenen Leben gelernt habe:
Leere deinen Rucksack und du beginnst wieder zu lieben und zu leben. Mit Leichtigkeit.
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Georg Rittstieg

Über den Autor

Georg Rittstieg

Psychologischer Berater, feinfühliger Begleiter. Single, Liebender, rotziger Autor. Mann mit Gefühlen, Mann mit Scheitern, Mann mit Wut und Mann mit echt viel Humor, Freude und Lachen. Und noch so viel mehr ;-)

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