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Bild: Ters Isik, Fotolia No: 88679862

Weil du das nicht tust, bist du oft so wütend

Photo by Daan Huttinga on Unsplash

Reicht’s dir langsam?

 

Du könntest platzen?

Neulich hatte ich ein spannendes Gespräch mit einem Kollegen aus meiner Ausbildung. Er arbeitet mit Pferden. Und bietet Beziehungsarbeit an. Führungskräfte wie auch Privatpersonen kommen zu ihm und arbeiten mit den Pferden an ihrem Verhalten in Beziehungen (zu KollegInnen, Angestellten, aber auch im privaten Bereich). Die Pferde sind dabei hochsensible Feedbackgeber, die Erfolge und Erkenntnisse der Menschen dort sind faszinierend.

Es war eine junge Frau dort und Stanislaus arbeitete mit ihr und einem Pferd als Lehrer. Die junge Frau hatte in der Vergangenheit wiederholt Schwierigkeiten mit Männern, die ihr zu nahe getreten waren. Es ging also um Grenzen. Das Pferd reagierte ähnlich, es kam sofort, kuschelte, stubste sie und knabberte an ihr. Ihr war das zu nah. Also ging es um ihr Thema Grenzen. Stanislaus ist selbst enorm sensibel und einfühlsam und zeigte ihr auf, dass sie ein Recht habe, ihre Grenzen zu schützen und zu markieren.

Darauf entgegnete sie, was mich so beeindruckt hat, weil dieser Satz in seiner Klarheit beschreibt, was viele von uns genau so erleben:

„Hey, ich kann doch nicht gleich immer so böse reagieren und so meine Grenzen verteidigen!“

Kennst du das auch?

Stanislaus machte ihr bewusst, dass ein Unterschied zwischen Bosheit und Klarheit besteht:

„Du musst nicht böse agieren, um klar zu sein!“

Viele von uns haben Angst davor, jemanden zu verletzen, wenn Grenzen abgesteckt werden. Als ob man das nicht dürfte. Weil man das ja nicht tut! Das ist die eine Seite.

Weiter gehts damit:
Weil wir so oft jemanden unsere Grenzen überschreiten lassen, werden wir zunehmend wütend. Und all diese Wut staut sich auf und explodiert dann leicht raus, wenn es endlich reicht und wir unsere Grenzen schützen.

Und hier geht es nicht ausschliesslich über die Mann-überschreitet-Grenzen-der-Frau-Thematik. Grenzen sind nicht an dieses Thema gebunden. Wir haben unterschiedlichste Grenzen. Und wenn es darum geht, dass Freunde, Kollegen, unsere Kinder oder unsere Nachbarn unsere Grenzen überschreiten.

Gar lustig wird es ja, wenn die KollegInnen ständig deine Grenzen überschreiten und wer kassiert dann deine Ladung? Dein Partner? Die Kinder? Freunde?

Frage dich:

  • Wann bist du das letzte mal explodiert, als es um deine Grenzen ging?
  • Bist du es dir selber wert, deine Grenzen zu schützen?
  • Kannst du klar sein, ohne böse zu sein?

 

Bleib bei dir – es geht um dich!

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Setzen wir uns zusammen ans Feuer

Bleib dran. Lass dich vom Feuer entzünden. Regelmäßige E-Mails ohne Werbescheisse
berühren dich.

Wer schreibt hier?

Georg Rittstieg BRANDSTIFTER DER LIEBE

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"..aller LeserInnen eines Blogs wussten schon alles und setzen nichts um."

Das mag hart oder sogar arrogant klingen. Jedoch zeigen sogar Studien, dass wir Wissens-Riesen und zugleich Umsetzungs-Zwerge sind.
In der Liebe geht es um Taten, nicht um Wissen. Umsetzung, nicht nur reden und klug sein.

Schluss mit dem klugen Gerede!

Komm, setzen wir uns zusammen ans Feuer. Auch ich war jemand, der viele Blogs las, viele Bücher, viel wusste. Und nichts umsetzte. Bis mich jemand ans Feuer holte und ich lernte, praktisch umzusetzen.
Die Liebe ist zu wertvoll, um sie mit Wissen zu töten. Wann klickst du? Hol dir den Liebes-Impuls!

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Weil du das nicht tust, bist du oft so wütend

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„Bleib dran! Wir sehen uns am Feuer.“

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