Worum es nicht geht – Jammern und Schuld fallen aus

Ja, zugegeben, es ist scheisse, wenn Dir das Konto gepfändet wird.
Ja, es ist übel, wenn Du Dir keine Butter mehr leisten kannst und alles umsonst war.

Und doch, jetzt den üblichen Weg zu gehen und zu jammern und alle möglichen Schuldigen zu finden ist der eindeutig falsche Weg.

Weil Schuld nur ein Konzept ist

Es hat mich immer schon fasziniert, dass wir Schuldzuweisungen extrem leicht aussprechen und, und das ist entscheidend, sie auch annehmen. Mit uns herum tragen.

Etwas Schönes hingegen sprechen wir viel schwerer aus und nehmen es noch weniger gerne an.

Eigenartig.

Schuld ist ein wunderbares Konzept, wir kennen es aus dem religiösen Bereich, um Menschen klein zu machen. Sie mit Scham zu erfüllen. Und damit erreichen wir was? Wir machen Menschen somit folgsam und brav.

Muss ich das nachspielen? Muss ich Dir als Leser:in vor allem damit Deine Zeit versauen? NEIN, sicher NICHT.

Vor allem: Was habe ich davon, Schuld auszusprechen? Erleichtert das irgendetwas? Kurzfristig vielleicht schon, ich fühle mich erleichtert, kann ja nix dafür. Und dann? Puh, das wäre weit an der Wahrheit vorbei und diese Erkenntnis holt mich irgendwann ein.

Jammern bringt mir keine Butter aufs Brot

Und so ist es auch mit der großen Jammer-Orgie: Ich bin ja ach soooo arm, die Welt ist böse und ich bin ihr liebstes Opfer. BLÖDSINN. Auch damit versaue ich Deine und meine Zeit und meine Zukunft. Und es mag eine eine starke Rolle sein, die man als Opfer so spielen kann, aber ausser Ärger bringt diese Rolle am Ende nichts…

Denn zu jammern und zu beschuldigen macht mich nur selbst schwach. Ich aber will es in der Zukunft besser machen. Aus dem lernen, was ich angestellt habe.

Keine Sorge also, das Buch wird keine Neuauflage berühmter Leidenswege

Es wir ein schonungsloses und ehrliches Buch. Weil ich erkennen und lernen will. Akzeptieren und umbauen. Verändern. Auf diese innere Reise kannst und darfst Du mich begleiten. Ich komme weder mit dem erhobenen Zeigefinger, noch predige ich von der Kanzel. Vielleicht, wenn es gut läuft, kannst Du davon profitieren und etwas auf Dich übertragen. Man muss ja nicht zwingend jeden Fehler selbst machen. Manchmal kann man von den Schlaglöchern anderer profitieren und lernen.

Und womöglich magst Du Dich beteiligen, mitmachen an diesem Buch. Entweder indem Du auf Facebook meine Beiträge teilst, oder hier kommentierst, oder aber sogar mit einem Gastartikel dabei sein willst. Dazu aber später mehr.

Ich will Dir hier nur schnell sagen, womit ich Dich nicht nerven werde

Und das habe ich jetzt schon getan. Alles ist gesagt. Auch wenn mein google Reichweiten-Tool meint, dieser Artikel sei zu kurz. Warum soll ich ihn künstlich aufblasen? Ein wenig mehr schwafeln. Nein, ich ging immer schon meinen eigenen Weg. Ob ich das noch zu wenig tat, oder zu oft – das werde ich im Buch herausfinden und mit Dir teilen…

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